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	Kommentare zu: Die neue Weltordnung Episode 6	</title>
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	<description>Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung</description>
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		Von: Brigitte Berchtold		</title>
		<link>https://human-design-muenchen.de/die-neue-weltordnung-episode-6/#comment-357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 06:28:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den ausführlichen Kommentar und den schnellen Ritt durch einen Teil der Geschichte der Kosmologie. Gerne würde ich mich in eine Zeitreisemaschine setzen und mir live anschauen &quot;was bisher geschah&quot;. Nachdem das nicht möglich ist, beziehe ich mich auf die Gegenwart und reise mit der Human Design Formel in die Zukunft. Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Alles Gute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den ausführlichen Kommentar und den schnellen Ritt durch einen Teil der Geschichte der Kosmologie. Gerne würde ich mich in eine Zeitreisemaschine setzen und mir live anschauen &#8220;was bisher geschah&#8221;. Nachdem das nicht möglich ist, beziehe ich mich auf die Gegenwart und reise mit der Human Design Formel in die Zukunft. Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Alles Gute</p>
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		Von: Grüße vom Jakobgut		</title>
		<link>https://human-design-muenchen.de/die-neue-weltordnung-episode-6/#comment-356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Grüße vom Jakobgut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 05:47:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Um die Wahrheit herauszufinden, braucht man in den meisten Fällen kein Fernrohr. Manchmal genügt da einfach ein gutes Gedächtnis. „Erstens: Für alle Himmelskreise gibt es nicht nur einen Mittelpunkt,&quot; hatte schon im Jahr 1507 ein gewisser Domherr Koppernigk in Heilsberg im Ermland geschrieben. Und weiter: „Zweitens: Die Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt. Drittens: Alle Planeten umkreisen die Sonne als ihren wahren Mittelpunkt. ... Sechstens: Die Sonne dreht sich nicht um die Erde, sondern umgekehrt.&quot; Und so weiter und sofort. Und so weiter und so fort, rund 100 Jahre vor Galilei. Als wissenschaftliche Hypothese wollte Nikolaus Kopernikus sein astronomisches System verstanden wissen, die zahlreiche Beobachtungen am Himmel besser allerdings besser erklären konnte als die alte Hypothese des Ptolemäus.

 Galilei war noch gar nicht geboren, da verbreitete sich die neue Lehre des Kopernikus schon durch alle Universitäten der katholischen Welt. An der spanischen Universität Salamanca wurde Astronomie seit 1561 parallel nach Ptolemäus und nach Kopernikus gelehrt. Damit die Studenten vergleichen konnten.

Im Jahr des Heils 1606 lehrt Professor Galilei in Padua aber stur immer noch nichts weiter, als dass sich die Sonne um die Erde dreht. Zwei Jahre bereits nach der Erfindung des Fernrohrs in Holland! Und nur vier Jahre bevor er mit seinem „sidereus nuncius“ die ganze Welt verrückt macht mit der „großen Sensation“, das „von ihm erfundene Fernrohr“ erbringe den unfehlbaren Beweis, dass hinfort nichts mehr wahr sei, gar nichts anderes mehr als der von ihm bisher kategorisch verworfene Kopernikus.

Dass sie es da mit einem Genie zu tun hatte, war der Inquisition klar. Frage nur, was für ein Genie. Eher wohl Europas erstes Medien-Genie. Ein Genie der Selbstdarstellung. Mitten in der Renaissance ein hochmodernes Marketing-Genie. Aber ein Genie der Astronomie?

Was Galilei leidenschaftlich bewegte, war im Grunde ein steinalter Wissenschaftsbegriff. Aus seiner antiken Badewanne war Archimedes gesprungen, splitternackt war er durch alle Straßen von Syrakus gelaufen, laut schreiend: „Heureka!“. „Ich habe es entdeckt!“ Und so Galileo Galilei. Sehen wir ihm doch die erfundene Erfindung seines Fernrohrs nach und halten wir ihm dies zugute: Was er gesehen hatte durch sein holländisches Rohr, die Jupitermonde zum Beispiel, hatte ihn hineingerissen in den triumphierenden Taumel des Entdeckers: „Heureka!“ – Den Inquisitor Robert Bellarmin hingegen erfüllte schon damals jenes moderne Ideal der Wissenschaft, das im 20. Jahrhundert Karl Popper klassisch vertreten hat, als er lehrte, dass jede wissenschaftliche Behauptung nur Hypothese sein darf. Und dies so, dass noch die überzeugendsten Beweise für die eine Hypothese die andere nicht endgültig ausschliessen.“
https://www.welt.de/kultur/history/article1564612/Warum-die-Inquisition-im-Fall-Galilei-Recht-hatte.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Um die Wahrheit herauszufinden, braucht man in den meisten Fällen kein Fernrohr. Manchmal genügt da einfach ein gutes Gedächtnis. „Erstens: Für alle Himmelskreise gibt es nicht nur einen Mittelpunkt,&#8221; hatte schon im Jahr 1507 ein gewisser Domherr Koppernigk in Heilsberg im Ermland geschrieben. Und weiter: „Zweitens: Die Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt. Drittens: Alle Planeten umkreisen die Sonne als ihren wahren Mittelpunkt. &#8230; Sechstens: Die Sonne dreht sich nicht um die Erde, sondern umgekehrt.&#8221; Und so weiter und sofort. Und so weiter und so fort, rund 100 Jahre vor Galilei. Als wissenschaftliche Hypothese wollte Nikolaus Kopernikus sein astronomisches System verstanden wissen, die zahlreiche Beobachtungen am Himmel besser allerdings besser erklären konnte als die alte Hypothese des Ptolemäus.</p>
<p> Galilei war noch gar nicht geboren, da verbreitete sich die neue Lehre des Kopernikus schon durch alle Universitäten der katholischen Welt. An der spanischen Universität Salamanca wurde Astronomie seit 1561 parallel nach Ptolemäus und nach Kopernikus gelehrt. Damit die Studenten vergleichen konnten.</p>
<p>Im Jahr des Heils 1606 lehrt Professor Galilei in Padua aber stur immer noch nichts weiter, als dass sich die Sonne um die Erde dreht. Zwei Jahre bereits nach der Erfindung des Fernrohrs in Holland! Und nur vier Jahre bevor er mit seinem „sidereus nuncius“ die ganze Welt verrückt macht mit der „großen Sensation“, das „von ihm erfundene Fernrohr“ erbringe den unfehlbaren Beweis, dass hinfort nichts mehr wahr sei, gar nichts anderes mehr als der von ihm bisher kategorisch verworfene Kopernikus.</p>
<p>Dass sie es da mit einem Genie zu tun hatte, war der Inquisition klar. Frage nur, was für ein Genie. Eher wohl Europas erstes Medien-Genie. Ein Genie der Selbstdarstellung. Mitten in der Renaissance ein hochmodernes Marketing-Genie. Aber ein Genie der Astronomie?</p>
<p>Was Galilei leidenschaftlich bewegte, war im Grunde ein steinalter Wissenschaftsbegriff. Aus seiner antiken Badewanne war Archimedes gesprungen, splitternackt war er durch alle Straßen von Syrakus gelaufen, laut schreiend: „Heureka!“. „Ich habe es entdeckt!“ Und so Galileo Galilei. Sehen wir ihm doch die erfundene Erfindung seines Fernrohrs nach und halten wir ihm dies zugute: Was er gesehen hatte durch sein holländisches Rohr, die Jupitermonde zum Beispiel, hatte ihn hineingerissen in den triumphierenden Taumel des Entdeckers: „Heureka!“ – Den Inquisitor Robert Bellarmin hingegen erfüllte schon damals jenes moderne Ideal der Wissenschaft, das im 20. Jahrhundert Karl Popper klassisch vertreten hat, als er lehrte, dass jede wissenschaftliche Behauptung nur Hypothese sein darf. Und dies so, dass noch die überzeugendsten Beweise für die eine Hypothese die andere nicht endgültig ausschliessen.“<br />
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