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	<title>Ängste &#8211; Gedankenschatz</title>
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	<description>Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung</description>
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	<title>Ängste &#8211; Gedankenschatz</title>
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		<title>Emotionale Ängste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 18:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Human Design]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Solarplexus-Zentrum ist die emotionale Bewusstheit zuhause. Eine der Aufgaben von uns Menschen sollte sein, dieses Bewusstheitszentrum kennen zu lernen, zu betrachten und anfangen es zu verstehen und lernen damit umzugehen. Diese Vorgehensweise kann Jahre schmerzhafter emotionaler Muster auflösen und tiefes Verständnis bringen für sich und andere. Sehr bedeutend kann die Erkenntnis rund um das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Solarplexus-Zentrum ist die emotionale Bewusstheit zuhause. Eine der Aufgaben von uns Menschen sollte sein, dieses Bewusstheitszentrum kennen zu lernen, zu betrachten und anfangen es zu verstehen und lernen damit umzugehen. Diese Vorgehensweise kann Jahre schmerzhafter emotionaler Muster auflösen und tiefes Verständnis bringen für sich und andere. Sehr bedeutend kann die Erkenntnis rund um das Solarplexus-Zentrum innerhalb der Familie sein, der Ort wo emotionale Verletzungen und emotionale Ausbrüche oft zu großen Auseinandersetzungen führen. Betrachten wir uns aus diesem Grund die emotionalen Ängste… <span id="more-1695"></span></p>
<p style="text-align: justify;">… unter uns Menschen ist bei 50% das Solarplexus-Zentrum definiert. Das bedeutet, es ist aus sich selbst heraus auf eine bestimmte Art und Weise emotional aktiv. Menschen mit definiertem Solarplexus-Zentrum wissen, was Emotionen, Gefühle sind, die in Wellen kommen und abflauen. Das gleiche gilt im Besondern für emotionale Ängste, die ebenfalls innerhalb dieser Wellen entstehen. Emotionale Ängste entstehen immer im Wellental, da ist man dann stimmungsmäßig unten. Die emotionalen Ängste werden schwächer, wenn die Welle wieder nach oben kommt, beziehungsweise durchlaufen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen 50% der Menschen, die das Solarplexus-Zentrum offen haben sind offen für emotionale Konditionierung von außen. Sie sind sowas wie ein Spiegel für den emotional definierten und dessen Stimmungen.  Befinden sich im Umfeld, im Kollegenkreis, im Freundeskreis und in der Familie Menschen mit definiertem Solarplexus-Zentrum, dann sollte der „Offene“ wissen, dass er die Wellen der anderen abbekommt, aufnimmt. Ist sein Gegenüber gut drauf, alles wunderbar, ist er allerdings schlecht drauf, also im Wellental unterwegs, dann kann das dem „Offenen“ ganz schön zu schaffen machen. Es ist oft so, dass sich emotional offene Menschen eine Maske aufsetzen und immer allen gefallen wollen, immer positiv sein und immer lächeln wollen. Das ist ihr Schutz vor emotionalem Schmerz, den sie womöglich in der Kindheit zu spüren bekamen, als sie die Stimmungen ihres emotional definierten Umfelds gespiegelt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Emotionale Ängste kommen, wie bereits geschrieben in Wellen. Das heißt der emotional definierte Mensch muss lernen mit diesen Ängsten umzugehen, indem er die komplette Welle erst einmal durchlaufen lässt. Das ist der Unterschied zu <a href="https://human-design-muenchen.de/mentale-aengste/">mentalen Ängsten</a> und  zu <a href="https://human-design-muenchen.de/physische-aengste/">physischen Ängsten</a>.</p>
<h4>Angst vor dem Schicksal</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch will Erfahrungen machen im Leben, er will Dinge initiieren, um die entsprechenden Gefühle kennen zu lernen, die diese spezielle Erfahrung mit sich bringt. Es gibt so viele Möglichkeiten Erfahrungen zu machen, egal mit wem und wo. Es gibt kein logisches Muster mit Hilfe dessen ein Mensch seinen Erfahrungsweg voraus planen könnte. Emotionale Ängste äußern sich immer in Nervosität. Hier hat der Mensch Angst vor dem eigenen Schicksal, dass ihm dazwischen funken könnte. Er möchte eine bestimmte Erfahrung machen, aber das Schicksal ist grausam und bringt etwas Unkontrollierbaren ins Leben. So wird die Erwartung an die Erfahrung und die damit einher gehenden Gefühle, die man hätte machen können, zerstört.</p>
<h4>Angst vor Leere</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch wacht morgens auf und das Glas ist halbvoll oder halbleer und je nachdem wird seine Stimmung sein. Wenn man dann bei einem halbleeren Glas in die Melancholie verfällt, weil sich das Gefühl der Leere sehr beeindruckend und hartnäckig einstellt, dann kommt die Angst, da nicht mehr heraus zu kommen. Ist das Glas erstmal halbleer kann es sein, dass es morgen noch leerer ist und die Erfahrung des Lebens eine sinnlose ist. Oft wird der Mensch dann aus dieser Stimmung heraus neues initiieren, nur damit das Glas nicht noch leerer wird. Er wird aus diesem Grund als sehr launenhaft wahrgenommen.</p>
<h4>Angst vor der Natur</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese Angst ist eine sehr alte archetypische Angst unter den emotionalen Ängsten. Es ist die Angst vor der Unberechenbarkeit der Natur und das hat schließlich einen guten Grund gehabt in der Vergangenheit. Bedenken wir, dass auch Tiere zur Natur zählen und die waren in vielen Gegenden der Welt eine real existierende Bedrohung für uns Menschen. Diese Angst wurde auch zu bestimmten Zwecken von den Religionen ausgenutzt, denn die Angst vor der Natur ist auch die Angst vor Gott. Brachten wir Menschen zu früheren Zeiten die Natur mit der Unberechenbarkeit von irgendeinem Gott in Verbindung. Die altbiblische Geschichte in der Abraham Isaak opfert kann an dieser Stelle zur Erklärung dienen.</p>
<h4>Angst vor Tradition</h4>
<p style="text-align: justify;">Auch hier liegt wieder eine sehr alte Angst zugrunde, die aber das Überleben des Stammes sichern sollte. Wir sind hier tief im Stammesbewusstsein und der Stamm war ungeheuer wichtig für das Überleben in vergangenen Zeit. Hier geht es um Gemeinschaft und um Tradition die Dinge zu tun, wie sie von jeher getan wurden, damit der Stamm überlebt. Die Angst ist es, sich von dieser Tradition zu entfernen, was die Zerstörung des Stammes zur Folge hätte. Hier ist man zutiefst konservativ, um den Fortbestand der Sippe, des Stammes, der Gemeinschaft zu sichern. Wer sich hier ein erweitertes Bild machen möchte, sollte sich Filme mit und über die Mafia anschauen.</p>
<h4>Angst vor Stillstand</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese emotionale Angst möchte etwas heraus hören. Etwas was neu ist, oder zumindest anders, oder seltsam, nicht das es womöglich zum Stillstand im Wachstum des menschlichen Bewusstseins gekommen ist. Diese Art Angst muss also zuhören können, sonst kann es womöglich nichts heraus hören können bei seinem Gegenüber.</p>
<h4>Angst vor Unzulänglichkeit</h4>
<p style="text-align: justify;">Hier geht es um die Angst, dass man nicht das richtige Können hat, um eine Erfahrung zu machen. Zögert der Mensch, der mit dieser Art emotionalen Ängsten durchs Leben geht, aus diesem Grund eine Erfahrung zu machen, wird er an seiner Sehnsucht zerbrechen. Er will eine Erfahrung machen, um jeden Preis, auch sexuelle Erfahrungen fallen hier mit rein, er brennt innerlich und macht sie aber aufgrund seiner emotionalen Ängste nicht. Der kommende amerikanische Präsident hat das übrigens in seinem Human Design. Das er komplett anders ist, wie seine Vorgänger und das er ein absolut emotionaler Mensch ist, das ist, so scheint mir, nicht zu übersehen.</p>
<h4>Angst vor Intimität</h4>
<p style="text-align: justify;">Wenn es um diese Art von emotionalen Ängsten geht, sind wir mitten drin im genetischen Programm der Menschheit. Es geht um Vermehrung unserer Art, damit wir nicht aussterben. Hier geht es darum, ob man für eine mögliche Intimität offen sein sollte, oder eher nicht. Wir vermehren uns ja schnell mal und haben dann oft ein Leben lang die Konsequenzen davon zu tragen, da sollte Intimität und die Folgen davon schon passen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grundsätzlich gilt:</strong> sämtliche verschiedenen Formen der Angst sollen uns Menschen nicht schaden oder uns behindern, wir sollen sie uns bewusst machen und dann lernen damit umzugehen. Das dient der Evolution! Und so wichtig sich auch jeder Einzelne nehmen mag und das durchaus berechtigt, sollte klar sein, dass wir „nur“ Helfer der Evolution sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Physische Ängste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 19:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Human Design]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Überlebensängste]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den mentalen Ängsten geht es bei den physischen Ängsten um etwas Greifbares. Die Angst vor dem Tod zum Beispiel ist eine der ältesten und eine tief eingeprägte Angst im menschlichen Bewusstsein. Physische Ängste sind immer tief eingeprägte und uralte Ängste. Sie waren von jeher Teil des Lebens von uns Menschen. Physische Ängste]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu den mentalen Ängsten geht es bei den physischen Ängsten um etwas Greifbares. Die Angst vor dem Tod zum Beispiel ist eine der ältesten und eine tief eingeprägte Angst im menschlichen Bewusstsein.</p>
<p style="text-align: justify;">Physische Ängste sind immer tief eingeprägte und uralte Ängste. Sie waren von jeher Teil des Lebens von uns Menschen. Physische Ängste gehen auf unsere reptile Vergangenheit zurück, wo die Angst vor Auslöschung vorherrschte. Ein Teil dieser Ängste tragen viele Menschen bis heute mit sich herum. Es sind besonders diejenigen Menschen, die in ihrem Design eine definiertes Milz-Zentrum oder dort aktive Tore haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Milz-Zentrum ist unser ältestes Bewusstseinszentrum, es geht hier um Körperbewusstsein und die Ängste die dort angelegt sind, sind Überlebensängste. Es gibt unterschiedliche Überlebensängste… <span id="more-1652"></span></p>
<p>…sie alle melden sich im „jetzt“ und fordern zu spontanen Entscheidungen auf, um zu Überleben.</p>
<h3>Die Angst vor Autorität</h3>
<p style="text-align: justify;">Diese Angst beginnt bereits sehr früh im Kindesalter, sollte es im Design eines Menschen angelegt sein. Die Autorität Vater/Mutter wird in Frage gestellt. Machen diese Personen alles richtig? Kann das für mein Leben (Überleben) Gültigkeit haben, was die mit mir tun? Passen die Fundamente, die mir hier angeboten werden für meine Zukunft?</p>
<p style="text-align: justify;">Angst vor Autorität ist das Hinterfragen, ob diese Personen unvernünftig sind, Unvernunft kann gefährlich werden. Wir kommen auf die Welt und diese Ängste beginnen in uns zu wirken, wenn wir in unserem Human Design so angelegt sind. Jede Generation ist von Natur aus in der Lage, die vorige in Frage zu stellen. Notfalls kämpfen wir gegen diese Autorität, im Kindesalter sind es nun mal Vater und Mutter, an.</p>
<h3>Angst vor dem Tod</h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist weniger die Angst vor dem physischen Tod, als die Angst vor Sinnlosigkeit des Lebens. Das ist eine tiefe Furcht, in der menschlichen Form, im Körper zu sein und einen ständigen Kampf zu haben. Einen Kampf der eigentlich völlig sinnlos ist. Ist es das alles wert? Nur damit ich am Leben sein darf muss ich ständig herausfinden, ob etwas Sinn macht oder nicht. Es muss doch aber mehr geben!</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht nicht im eigentlichen Sinn um das Überleben, sondern um ein tiefes Bestreben heraus zu finden was Sinn macht und was nicht. Diese Angst ist die Triebfeder dafür Antworten zu finden, die uns Sinn und Erfüllung geben.</p>
<h3>Angst vor Versagen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die physische Angst vor Versagen hängt immer mit der Versorgung des Stammes zusammen. Diese Art Angst hat immer mit Ressourcen zu tun. Die physische Angst um das Überleben, weil man versagt sich die entsprechenden Ressourcen zu sichern. Hier geht es sehr konservativ zu und darin die Fähigkeit enthalten zu wissen, dass man sich durch Stabilität und Konservativität eine Struktur aufbauen kann. Eine Struktur, die die nötigen Ressourcen für den Stamm, für die Gemeinschaft sichern. Hat jemand diese Angst in seinem Human Design aktiviert, geht es nicht nur um ihn selbst, sondern immer um die Gemeinschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht darum den materiellen Erfolg für den Stamm bringen zu können. Und das funktioniert nur, wenn es Talente gibt, wenn jemand von der Gemeinschaft gewillt ist, sich ins Zeug zu legen, mit anzupacken, um die Ressourcen zu sichern.</p>
<h3>Angst vor Verantwortung</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Bürde des eigenen Lebens kann schon groß genug sein, aber auch noch für andere verantwortlich zu sein, das ist nochmal eine Extraaufgabe, der man sich ganz bewusst stellen sollte oder auch nicht. Echte Bindungen eingehen, Familienbande schmieden und für die materiellen und fürsorglichen Pflichten da zu sein für die anderen, das bedeutet besonders in der heutigen Zeit schon eine Herausforderung.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei dieser physischen Angst geht es auch darum Widerstand gegen kommunale und staatliche Pflichten aufzubauen. Wenn ein Mensch erst Verantwortung übernommen hat, dann können die eigenen Werte, die dem Stamm vermittelt werden sollen völlig andere Werte sein, als von den kommunalen und staatlichen Stellen aufgestellt werden. Das ist mit der Angst vor Verantwortung verbunden. Das Überleben ist aufgrund dessen nicht gesichert ist. Keine Lebensmittel, keine (bezahlbare) Behausung, kein Schutz für die Gemeinschaft, weil die kollektive Instanz es anders vorsieht.</p>
<h3>Die Angst vor dem Morgen</h3>
<p style="text-align: justify;">Der einzige Weg mit dieser physischen Angst vor dem Morgen umzugehen, ist das Leben im „jetzt“. Es ist die Angst, dass er die Form für das Überleben nicht finden kann und dass er auch niemals wirklich im „jetzt“ sei kann. Eine der größten Lektionen im Umgang mit Angst ist, dass man sich nur mit Angst beschäftigen sollte, wenn es im Moment was zum Fürchten gibt. Es kostet nämlich unnötig Kraft immer in Alarmbereitschaft zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist ein Mensch mit dieser Angst in seinem Human Design ausgestattet, hilft ihm die Musik sehr in dieses „jetzt“ zu kommen. Unsere Bewusstheit drängt uns zu begreifen, wie wir sein könnten, was morgen sein könnte und was das alles bedeutet, die Frage des warum treibt uns an.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles sind Ängste des Milz-Zentrums und sie sind sehr elementar. Diese physischen Ängste wollen uns dazu bringen das Überleben zu sichern. Angst ist eine wertvolle Sache, wenn man damit lernt umzugehen. Erst unserer Reaktion auf die Ängste machen sie in der Regel unbequem. Human Design dient unter anderem dem Zweck diese Prozesse verstehen und akzeptieren zu lernen. Die Angst wird dann ein Stück weit auf körperlicher Ebene leichter und vor allem zuordenbar. Angst kann dann eine Bereicherung sein, genauso wie Human Design eine Bereicherung für jeden Menschen sein kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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