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	<title>Angst &#8211; Gedankenschatz</title>
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	<description>Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung</description>
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	<title>Angst &#8211; Gedankenschatz</title>
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		<title>Emotionale Ängste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 18:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Human Design]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Solarplexus-Zentrum ist die emotionale Bewusstheit zuhause. Eine der Aufgaben von uns Menschen sollte sein, dieses Bewusstheitszentrum kennen zu lernen, zu betrachten und anfangen es zu verstehen und lernen damit umzugehen. Diese Vorgehensweise kann Jahre schmerzhafter emotionaler Muster auflösen und tiefes Verständnis bringen für sich und andere. Sehr bedeutend kann die Erkenntnis rund um das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Solarplexus-Zentrum ist die emotionale Bewusstheit zuhause. Eine der Aufgaben von uns Menschen sollte sein, dieses Bewusstheitszentrum kennen zu lernen, zu betrachten und anfangen es zu verstehen und lernen damit umzugehen. Diese Vorgehensweise kann Jahre schmerzhafter emotionaler Muster auflösen und tiefes Verständnis bringen für sich und andere. Sehr bedeutend kann die Erkenntnis rund um das Solarplexus-Zentrum innerhalb der Familie sein, der Ort wo emotionale Verletzungen und emotionale Ausbrüche oft zu großen Auseinandersetzungen führen. Betrachten wir uns aus diesem Grund die emotionalen Ängste… <span id="more-1695"></span></p>
<p style="text-align: justify;">… unter uns Menschen ist bei 50% das Solarplexus-Zentrum definiert. Das bedeutet, es ist aus sich selbst heraus auf eine bestimmte Art und Weise emotional aktiv. Menschen mit definiertem Solarplexus-Zentrum wissen, was Emotionen, Gefühle sind, die in Wellen kommen und abflauen. Das gleiche gilt im Besondern für emotionale Ängste, die ebenfalls innerhalb dieser Wellen entstehen. Emotionale Ängste entstehen immer im Wellental, da ist man dann stimmungsmäßig unten. Die emotionalen Ängste werden schwächer, wenn die Welle wieder nach oben kommt, beziehungsweise durchlaufen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen 50% der Menschen, die das Solarplexus-Zentrum offen haben sind offen für emotionale Konditionierung von außen. Sie sind sowas wie ein Spiegel für den emotional definierten und dessen Stimmungen.  Befinden sich im Umfeld, im Kollegenkreis, im Freundeskreis und in der Familie Menschen mit definiertem Solarplexus-Zentrum, dann sollte der „Offene“ wissen, dass er die Wellen der anderen abbekommt, aufnimmt. Ist sein Gegenüber gut drauf, alles wunderbar, ist er allerdings schlecht drauf, also im Wellental unterwegs, dann kann das dem „Offenen“ ganz schön zu schaffen machen. Es ist oft so, dass sich emotional offene Menschen eine Maske aufsetzen und immer allen gefallen wollen, immer positiv sein und immer lächeln wollen. Das ist ihr Schutz vor emotionalem Schmerz, den sie womöglich in der Kindheit zu spüren bekamen, als sie die Stimmungen ihres emotional definierten Umfelds gespiegelt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Emotionale Ängste kommen, wie bereits geschrieben in Wellen. Das heißt der emotional definierte Mensch muss lernen mit diesen Ängsten umzugehen, indem er die komplette Welle erst einmal durchlaufen lässt. Das ist der Unterschied zu <a href="https://human-design-muenchen.de/mentale-aengste/">mentalen Ängsten</a> und  zu <a href="https://human-design-muenchen.de/physische-aengste/">physischen Ängsten</a>.</p>
<h4>Angst vor dem Schicksal</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch will Erfahrungen machen im Leben, er will Dinge initiieren, um die entsprechenden Gefühle kennen zu lernen, die diese spezielle Erfahrung mit sich bringt. Es gibt so viele Möglichkeiten Erfahrungen zu machen, egal mit wem und wo. Es gibt kein logisches Muster mit Hilfe dessen ein Mensch seinen Erfahrungsweg voraus planen könnte. Emotionale Ängste äußern sich immer in Nervosität. Hier hat der Mensch Angst vor dem eigenen Schicksal, dass ihm dazwischen funken könnte. Er möchte eine bestimmte Erfahrung machen, aber das Schicksal ist grausam und bringt etwas Unkontrollierbaren ins Leben. So wird die Erwartung an die Erfahrung und die damit einher gehenden Gefühle, die man hätte machen können, zerstört.</p>
<h4>Angst vor Leere</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch wacht morgens auf und das Glas ist halbvoll oder halbleer und je nachdem wird seine Stimmung sein. Wenn man dann bei einem halbleeren Glas in die Melancholie verfällt, weil sich das Gefühl der Leere sehr beeindruckend und hartnäckig einstellt, dann kommt die Angst, da nicht mehr heraus zu kommen. Ist das Glas erstmal halbleer kann es sein, dass es morgen noch leerer ist und die Erfahrung des Lebens eine sinnlose ist. Oft wird der Mensch dann aus dieser Stimmung heraus neues initiieren, nur damit das Glas nicht noch leerer wird. Er wird aus diesem Grund als sehr launenhaft wahrgenommen.</p>
<h4>Angst vor der Natur</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese Angst ist eine sehr alte archetypische Angst unter den emotionalen Ängsten. Es ist die Angst vor der Unberechenbarkeit der Natur und das hat schließlich einen guten Grund gehabt in der Vergangenheit. Bedenken wir, dass auch Tiere zur Natur zählen und die waren in vielen Gegenden der Welt eine real existierende Bedrohung für uns Menschen. Diese Angst wurde auch zu bestimmten Zwecken von den Religionen ausgenutzt, denn die Angst vor der Natur ist auch die Angst vor Gott. Brachten wir Menschen zu früheren Zeiten die Natur mit der Unberechenbarkeit von irgendeinem Gott in Verbindung. Die altbiblische Geschichte in der Abraham Isaak opfert kann an dieser Stelle zur Erklärung dienen.</p>
<h4>Angst vor Tradition</h4>
<p style="text-align: justify;">Auch hier liegt wieder eine sehr alte Angst zugrunde, die aber das Überleben des Stammes sichern sollte. Wir sind hier tief im Stammesbewusstsein und der Stamm war ungeheuer wichtig für das Überleben in vergangenen Zeit. Hier geht es um Gemeinschaft und um Tradition die Dinge zu tun, wie sie von jeher getan wurden, damit der Stamm überlebt. Die Angst ist es, sich von dieser Tradition zu entfernen, was die Zerstörung des Stammes zur Folge hätte. Hier ist man zutiefst konservativ, um den Fortbestand der Sippe, des Stammes, der Gemeinschaft zu sichern. Wer sich hier ein erweitertes Bild machen möchte, sollte sich Filme mit und über die Mafia anschauen.</p>
<h4>Angst vor Stillstand</h4>
<p style="text-align: justify;">Diese emotionale Angst möchte etwas heraus hören. Etwas was neu ist, oder zumindest anders, oder seltsam, nicht das es womöglich zum Stillstand im Wachstum des menschlichen Bewusstseins gekommen ist. Diese Art Angst muss also zuhören können, sonst kann es womöglich nichts heraus hören können bei seinem Gegenüber.</p>
<h4>Angst vor Unzulänglichkeit</h4>
<p style="text-align: justify;">Hier geht es um die Angst, dass man nicht das richtige Können hat, um eine Erfahrung zu machen. Zögert der Mensch, der mit dieser Art emotionalen Ängsten durchs Leben geht, aus diesem Grund eine Erfahrung zu machen, wird er an seiner Sehnsucht zerbrechen. Er will eine Erfahrung machen, um jeden Preis, auch sexuelle Erfahrungen fallen hier mit rein, er brennt innerlich und macht sie aber aufgrund seiner emotionalen Ängste nicht. Der kommende amerikanische Präsident hat das übrigens in seinem Human Design. Das er komplett anders ist, wie seine Vorgänger und das er ein absolut emotionaler Mensch ist, das ist, so scheint mir, nicht zu übersehen.</p>
<h4>Angst vor Intimität</h4>
<p style="text-align: justify;">Wenn es um diese Art von emotionalen Ängsten geht, sind wir mitten drin im genetischen Programm der Menschheit. Es geht um Vermehrung unserer Art, damit wir nicht aussterben. Hier geht es darum, ob man für eine mögliche Intimität offen sein sollte, oder eher nicht. Wir vermehren uns ja schnell mal und haben dann oft ein Leben lang die Konsequenzen davon zu tragen, da sollte Intimität und die Folgen davon schon passen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grundsätzlich gilt:</strong> sämtliche verschiedenen Formen der Angst sollen uns Menschen nicht schaden oder uns behindern, wir sollen sie uns bewusst machen und dann lernen damit umzugehen. Das dient der Evolution! Und so wichtig sich auch jeder Einzelne nehmen mag und das durchaus berechtigt, sollte klar sein, dass wir „nur“ Helfer der Evolution sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Urlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 17:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahrscheinlich ist das Wort Urlaub für viele Menschen eines der Lieblingswörter, verbinden wir mit diesem Wort doch tolle Erlebnisse und die schönsten Wochen im Jahr. Die Wochen,  wo wir endlich den Alltag hinter uns lassen und ganz wir selbst sein dürfen. Trennen wir dieses Wort gemäß der deutschen Grammatikregel, dann wird schnell klar diese Erkenntnis versteckt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wahrscheinlich ist das Wort Urlaub für viele Menschen eines der Lieblingswörter, verbinden wir mit diesem Wort doch tolle Erlebnisse und die schönsten Wochen im Jahr. Die Wochen,  wo wir endlich den Alltag hinter uns lassen und ganz wir selbst sein dürfen. Trennen wir dieses Wort gemäß der deutschen Grammatikregel, dann wird schnell klar diese Erkenntnis versteckt sich bereits im Wort selbst Ur-laub:  wir erlauben uns ursprünglich zu sein.</p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;"><span id="more-344"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Genau aus dieser inneren Motivation heraus wählen wir auch unseren bevorzugten Urlaubsort und die Art und Weise, wie wir die schönsten Wochen des Jahres verbringen wollen aus. Urlaub am Meer, in den Bergen, in anderen Städten, mit Aktivität, ohne Aktivität, in der Wärme oder in kälteren Regionen, so wie es ein jeder gerne möchte. Bei der Urlaubsplanung darf so richtig alles nach unserem Geschmack sein!</p>
<h4>Urlaub planen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Urlaubsplanung kann auch eine Herausforderung sein, dann nämlich wenn zu zweit, oder gar mit der gesamten Familie verreist werden soll. Ich kenne ein befreundetes Ehepaar, die haben beschlossen nicht mehr zusammen Urlaub zu machen, weil es einfach so unterschiedliche Vorstellungen gibt, dass sie hier getrennte Wege gehen müssen. Einer der beiden könnte sonst in den schönsten Wochen des Jahres nicht ursprünglich, nicht er selbst sein und dafür ist der Urlaub ja gerade nicht gedacht, darüber sind sich die Beiden einig. Eine gute Lösung also, auch als Paar im Urlaub getrennte Wege zu gehen? Darüber denkt bestimmt auch jeder anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die meisten Menschen sind es in der Regel maximal 3 zusammenhängende Wochen des oft lang herbei gesehnten Urlaubs. Die anderen Tage, die Resttage, die man als  Arbeitnehmer vertraglich zur Verfügung gestellt bekommt, werden für andere Freiräume zurück gehalten. Brückentage werden klug genutzt, oder andere Gelegenheiten ergeben sich für eine kleine Auszeit während des Arbeitsjahres.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine sorgfältige und den eigenen Anforderungen angemessene Urlaubsplanung ist entscheidend für den Erholungsfaktor. Jeder sollte darauf achten, dass er wirklich konform geht mit den Vorstellungen der anderen Reiseteilnehmer, sonst kann die schönste Zeit des Jahres schnell zu einer emotionalen Einbahnstraße werden.</p>
<h4>Das Hamsterrad verlassen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Verplanung dieser wertvollen Wochen funktioniert bei den meisten Menschen Jahr für Jahr ähnlich,  es gibt sogar Fälle, in denen jemand seine gesamte Urlaubszeit  gleich Anfang des Jahres festlegen muss. Die schönste Zeit des Jahres, in der man es sich erlauben darf ursprünglich zu sein, ist auf diese Weise genau eingetaktet. Für Spontanität und intuitives Handeln bleibt da wenig Platz, der Mensch bleibt auch in diesem Bereich ein Werkzeug des bestehenden Systems und das berühmte Hamsterrad dreht sich selbst bei der Urlaubsplanung weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnliches passiert übrigens auch dann, wenn in den sozialen Netzwerken Posts gemacht werden, die den Montag als besonders schrecklichen Tag hinstellen, weil er den Wochenbeginn einläutet. Wir suggerieren uns dadurch, dass bereits am Sonntagabend das Glück in Grauen übergeht und wir erst mal auf Mittwoch hoffen sollen, dem Wochenteiler quasi, der uns dem nächsten Wochenende wieder näher bringt. Es ist besonderer Schwachsinn so mit seiner Lebenszeit umzugehen!</p>
<p style="text-align: justify;">…doch zurück zur schönsten Zeit des Jahres, zum Urlaub…</p>
<h4>der Kopf muss frei werden</h4>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich werden wir tagtäglich mit vielen Schwachsinnigkeiten konfrontiert und man braucht schon eine hohe geistige Widerstandskraft, um diesen vorgegebenen Denksystemen nicht anheim zu fallen. <strong>„</strong>Wie viel Ur-laub brauche ich, um den Kopf wieder frei zu bekommen?“ Solche Fragen werden gerade jetzt, rund um die anstehende Urlaubszeit im Radio von sogenannten Experten geklärt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus welchem Grund wird wohl bei den Radiosendern nicht eher der Frage nachgegangen, wie ich den Kopf erst gar nicht voll bekomme mit all den geistlosen Inhalten unserer Zeit? Na, weil die Menschen beim näheren Nachdenken darüber wohl als erstes das Radio ausschalten würden!</p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten wie diesen ist es allerdings eine extreme Herausforderung sich den Kopf nicht vollzumachen mit den täglichen Horrormeldungen. Die aktuelle Lage ist ja sogar eng verknüpft mit der Wahl des Urlaubsortes. Einige Länder scheiden bei vielen Menschen dieser Tage, einfach schlicht weg aus.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Stelle würde ich jedem raten, sich vor Urlaubsbeginn schon in eine Stimmung zu bringen, in der „der Kopf frei“ ist. Im Endeffekt entscheidet das  jeder Mensch selbst, wie er mit den Störfaktoren um sich herum umgeht. Nur haben wir weder in Schule noch im Elternhaus gelernt, wie das geht, den Kopf frei zu bekommen und vor allem, was uns das bringt hat uns niemand verraten. Es macht uns nämlich vor allem vor <a href="http://human-design-muenchen.de/angst/?preview=true&amp;preview_id=1553&amp;preview_nonce=2146a89b95">mentalen Ängsten</a> frei. In unserer heutigen Zeit unbezahlbar.</p>
<h4>Im Hier und Jetzt</h4>
<p style="text-align: justify;">Konträr zu diesem gezielten und gewollten eintakten unser Lebenszeit, suggerieren uns Experten des aktuellen Zeitgeistes aber: <strong>„</strong>Lebe im Hier und Jetzt“ „Nur im Hier und Jetzt kann Neues entstehen“ „Das Hier und Jetzt ist der einzige Moment den es wirklich gibt“ – wie soll denn das ein normal funktionierender Mensch &#8211; und davon gibt es derzeit halt einfach noch die meisten &#8211; unter einen Hut bringen?</p>
<p style="text-align: justify;">An der Stelle rate ich, sich nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen, von solchen Aussagen. Was in den Büchern dieser Experten steht und was tatsächlich machbar und sinnvoll ist, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit ein gesundes Unterscheidungsvermögen in einem Menschen wachsen kann, was all diese Dinge betrifft, ist es wichtig zumindest schon mal geistig das Hamsterrad zu verlassen und die Zusammenhänge zu erkennen, die es uns nicht erlauben ursprünglich zu sein. Denn derjenige, der sich der Zusammenhänge bewusst wird und nach und nach darauf kommt, wer er wirklich ist, der wird automatisch ursprünglich werden. Und das wünschen sich viele aus tiefstem Herzen und zwar nicht nur einige wenige Wochen im Jahr, sondern als Dauerzustand. Das ist, wenn auch längerfristig gedacht, durch aus möglich,  es bedarf nur erstmal das Erkennen des IST-Zustandes und das geistige Verlassen des Hamsterrades. Dafür ist ein erholsamer Urlaub bestens geeignet!</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist das Reiseziel ja noch nicht festgelegt oder man verbringt die Zeit ohnehin am heimischen Badesee. Es gibt jede Menge Dinge, die man im Urlaub verändern und umsetzen kann, egal wo man sich befindet. Auf die Erkenntnis kommt es an!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>“Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”</em> so ein Sprichwort von den Dakota-Indianern. Das tote Pferd ist gleichbedeutend mit dem System, dem wir alle anhaften und das uns fest im Griff hat und uns scheinbar nicht frei werden lässt. Jeder Weg beginnt jedoch mit dem ersten Schritt und der ist jetzt erstmal: URLAUB!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em>Wenn man so ganz alleine im Walde steht, begreift man nur sehr schwer, wozu man in Büros und Kinos geht. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Und plötzlich will man alles das nicht mehr.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Erich Kästner</em></p>
<p style="color: #6a6a6a; text-align: justify;">
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		<title>Die 3 Kategorien den Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 17:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[HumanDesign]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft der Differenziertheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ängste und Schuldgefühle bei den Menschen erzeugen und schon ist die Bahn frei für jedwede Eingriffsmöglichkeit. Sicherheit geht schließlich vor! Bei uns im europäischen Raum hat die katholische Kirche über die Jahrhunderte hinweg mit dieser Masche operiert. Die Kirche beeinflusste mit einjagen von Ängsten alle Generationen die vor uns auf der Welt waren. Und auch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ängste und Schuldgefühle bei den Menschen erzeugen und schon ist die Bahn frei für jedwede Eingriffsmöglichkeit. Sicherheit geht schließlich vor!</p>
<p style="text-align: justify;">Bei uns im europäischen Raum hat die katholische Kirche über die Jahrhunderte hinweg mit dieser Masche operiert. Die Kirche beeinflusste mit <em>einjagen</em> von Ängsten alle Generationen die vor uns auf der Welt waren. Und auch die jetzige und noch kommende Generation will sie natürlich als Gläubige für ihr System gewinnen, das Spiel mit den Ängsten und Schuldgefühlen ist nur subtiler geworden und nicht mehr ganz so offensichtlich.</p>
<p><span id="more-1553"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ängste sind rudimentäre Kräfte die in uns Menschen wirken. Wir sollten sie daher genau kennen und ihnen entsprechend weise begegnen. Wie sagte meine Oma immer so schön: „Du musst dem Teufel schon in die Augen schauen, wenn du ihn loswerden willst“.</p>
<p style="text-align: justify;">Schauen wir also gemeinsam genau hin, dann sehen wir alle klarer und brauchen keine Propaganda von einer selbsternannten Macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus meiner Sicht können Ängste in drei Kategorien eingeteilt werden:</p>
<h4>Die fundamentalen Ängste</h4>
<p style="text-align: justify;">Das sind Ängste, die grundlegend und physisch mit dem Überleben in Zusammenhang stehen. Es handelt sich dabei um Ängste, die sehr tief und uralt sind und die uns einst das Überleben auf fundamentale Weise gesichert haben. Es ist die Angst vor der Auslöschung. Auch die Angst vor Autorität gehört dazu und die ersten Autoritäten im Leben eines Menschen sind Mutter und Vater. Haben diese beiden Autoritäten die Fundamente geschaffen, um als Rollenvorbild zu dienen? Haben diese Fundamente Gültigkeit für uns?</p>
<p style="text-align: justify;">Autoritäten können vernünftig sein, sie können aber auch unvernünftig und sogar gefährlich sein. Diese grundlegende Angst trägt u.a. dazu bei die Muster, die wir vorfinden zu hinterfragen und zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vorm Tod ist so alt, wie es die Menschheit ist. Diese Art Angst kann auch im Zusammenhang mit der Sinnlosigkeit des Lebens stehen und jemanden, der diese Angst in sich trägt ziemlich melancholisch machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vorm Versagen ist eine weitere Form von Angst. Damit ist die Angst um den Stamm verbunden. Wenn ein Mitglied des Stammes versagt, ist dann das Überleben des Stammes noch gesichert, könnte man sich in früheren Zeiten gefragt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst Verantwortung zu übernehmen. Kann ich zusätzlich zu der Bürde, die das Leben mir eh schon abverlangt, noch die Verantwortung übernehmen Nachwuchs großzuziehen. Sind die Ressourcen dafür gesichert? Oder wird es eine potentielle Belastung auch für den Stamm? Hier sind die fundamentalen Fragen der Versorgung für die Behausung für die Verteidigung aus früheren Zeiten damit verbunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor Auslöschung hat ebenfalls einen sehr rudimentären Charakter. Die große Angst, dass es keine genetische Kontinuität gibt ist meist allerdings eine sehr unbewusste Angst, aber sie wirkt im Hintergrund in unserem biologischen System.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor dem Morgen und dem einzigen Weg mit dieser Angst umzugehen dem Leben im Heute ist bestimmt auch vielen Menschen sehr bekannt. Diese Angst wirklich niemals im Jetzt sein zu können kann ebenfalls unbewusst in unserem biologischen System wirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine letzte fundamentale Form der Angst ist die, der Unzulänglichkeit. Habe ich genug Tiefgang und kann dadurch mein Bewusstsein, mein Talent in die Praxis umsetzen? Diese Angst geht einher mit dem Gefühl zwar eine Lösung in sich zu tragen, aber nicht fähig zu sein sie auszudrücken. Das kann mitunter sehr frustrierend sein.</p>
<h4>Die mentalen Ängste</h4>
<p style="text-align: justify;">Hier sind die Ängste des Verstandes gemeint. Sich Sorgen zu machen über bestimmte Dinge, die vielleicht nie eintreffen werden. Es ist keine intuitive Angst, es geht hier nicht ums Überleben, es geht um Ängste die erschaffen werden an einem Ort der Verstand heißt und nicht notwendig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Man könnte dazu auch die logisch erschaffenen Ängste sagen. Eine davon ist die Angst, dass der eigenen Meinung von anderen widersprochen wird, aus Angst davor nicht genügend Fakten zu haben um diese Meinung zu belegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die tiefe Angst als ein Außenseiter abgelehnt zu werden, weil man zu Einsichten gekommen ist, die in den Augen anderer zu abstrakt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor Chaos ist ebenfalls eine logische im Verstand erschaffene Angst. Es gibt keine Ordnung und wenn es diese Ordnung nicht gibt, ist alles hoffnungslos. Es ist die Art von Angst die zur Panik führt. Am besten geht man mit dieser mentalen Angst um, indem man herausfindet, was es Wert ist zu wissen und was es nicht ist und deshalb absolut über den eigenen Möglichkeiten liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor Unwissenheit plagt vielleicht auch den einen oder anderen sehr stark. Hier ist es die, wie gesagt mental erschaffene Angst, dass man sehr unwissend ist und noch schlimmer, dass die anderen dort draußen noch viel unwissender sind und auch gar nicht bereit sind zu wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst den Sinn in den Dingen nicht finden zu können. Nicht zu sehen worum es wirklich geht verbunden mit dem Druck die Vergangenheit erklären zu wollen. Die Angst bei alldem nichts zu finden führt zu einer tiefen Sinnlosigkeit.</p>
<h4>Die emotionalen Ängste</h4>
<p style="text-align: justify;">Emotionale Ängste führen dazu, dass jemand, der davon geplagt wird und nicht damit umgehen kann aus einer Mücke einen Elefanten machen kann. Und kurz danach ist alles halb so wild und der vermeintliche Elefant doch wieder eine Mücke. Diese Ängste treten auf, wie eine Welle. Eine Welle die einem mitreißt in himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder der sich hier wiederfindet, sollte sich klarmachen, dass er erst die Welle abwarten muss, sie geht vorbei und dann ist alles nur noch halb so schlimm, was grad vorher noch einen Gefühls Tsumani ausgelöst hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Angst vor dem eigenen Schicksal ist eine emotionale Angst. Angst davor, dass einem irgendetwas Unerwartetes dazwischenfunkt, die Pläne durchkreuzt. Stellen Sie sich vor, Sie haben viel gelernt, sich auf die Prüfung hervorragend vorbereitet und dann kommt Ihnen beim Ablegen dieser Prüfung irgendetwas Unerwartetes in die Quere.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst, dass die Erfahrungen im Leben leere Erfahrungen sein könnten, dass die Tasse, die gestern noch halb leer war, übermorgen noch leerer sein wird. Durch diese Art Angst kann ein Mensch immer wieder in tiefe Melancholie versinken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst sich von der Tradition zu entfernen, ist ebenso eine emotionale Angst und wird besonders in der heutigen Zeit im Außen geschürt. Hier handelt sich um die emotionale Angst, dass die Gemeinschaft nicht überleben wird, entfernt man sich zu weit von der Tradition. Diese Angst ist verbunden mit einem sehr konservativen Stammesdenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor Unzulänglichkeit, die Angst nicht das nötige Können zu haben, um mit all den Erfahrungen im Leben umgehen zu können. Das führt bei Menschen oft dazu, dass sie sich zwar in Erfahrungen stürzen möchten, aber bei dem Gedanken daran Nervosität zu verspüren und es aufgrund dessen bleiben lässt. Eine brennende Sehnsucht nach diesem oder jenem begleitet einem dann ein Leben lang.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Angst vor Intimität und wie man mit Intimität grundlegend umgehen soll, ist die letzte Betrachtung der Ängste, die ich hier aufführen will. Ein Hin- und Her begleitet einen Menschen mit dieser emotionalen Angst. Er legt tief im Inneren Wert auf Intimität und will sie im Leben haben, aber er hat gleichzeitig Angst davor. Diese Angst in Bezug auf Intimität kann eine sehr gesunde Angst sein, wenn jemand weiß wie er damit umgehen soll. Schließlich hat Intimität auch eine im Kollektiv hinterlegte wichtige Bedeutung. Intimität steht kollektiv für Fortpflanzung und den genetischen Prozess hier auf Erden.</p>
<p style="text-align: justify;">An Ende des Artikels angekommen, fragen Sie sich vielleicht, woher ich das alles weiß. Wieso beschreibe ich das so? Gibt es nicht unzählige wissenschaftlich abgesicherte Aussagen zum Thema Angst? Was erlaube ich mir eigentlich?</p>
<p style="text-align: justify;">Meine hier dargelegten Erkenntnisse habe ich ebenfalls durch eine Wissenschaft gewonnen. Die Wissenschaft der Differenziertheit. Diese Wissenschaft wird weltweit angewendet und gelehrt unter dem Begriff HumanDesignSystem und steht für alle Menschen zur Verfügung.</p>
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		<title>Der Verstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2016 19:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will! Als sie soeben google news angeklickt haben, um zu schauen, was sich in der Welt so getan hat, welche Headline stand an erster Stelle? Sie wissen es nicht mehr? Das ist keine Seltenheit bei uns Menschen, es passiert jedem von uns mehrere Male]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
<p style="text-align: justify;">Als sie soeben google news angeklickt haben, um zu schauen, was sich in der Welt so getan hat, welche Headline stand an erster Stelle? Sie wissen es nicht mehr? Das ist keine Seltenheit bei uns Menschen, es passiert jedem von uns mehrere Male täglich. Man könnte also sagen, sie haben geschaut, ohne zu sehen! Dieses Phänomen nennt man wissenschaftlich Unaufmerksamkeitsblindheit und die auf dem Gebiet forschenden Experten sind sich einig; unsere visuelle Welt ist eine einzige grandiose Illusion.</p>
<p>Diese Verlautbarung über die Illusion gab es bei den Mayas schon…</p>
<p><span id="more-1548"></span></p>
<h4>Der Mechanismus</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte der indianischen Völkerfamilie der Maya beginnt 3000 v. Chr. Zu den bekanntesten Relikten der Mayazeit gehören die prachtvollen Sakralbauten und der weltweit bekannte Maya Kalender, der in der Zeit um 2012 n. Chr. wieder in das Bewusstsein der Menschen geschoben wurde und für viele als esoterischer Hokuspokus gehalten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel geht es jedoch um einen anderen der Grundpfeiler im Wissen der Mayas, um die Illusion. Es handelt sich dabei um einen Mechanismus den man sich so vorstellen kann: „Gerade dachte ich den Tod meines Haustieres im letzten Jahr und jetzt bin ich so tieftraurig und könnte auf der Stelle losheulen.“ Der betroffene Mensch geht also davon aus, dass er aufgrund seiner Gedanken jetzt in dieser miesen Stimmung ist und genau das ist sie, die Illusion.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist die Körperchemie (der Chemie-Cocktail entsteht im sogenannten Bauchhirn) dieses Menschen gerade so beschaffen, dass er in einer leichten bis mittleren Depression hängt und traurig ist, reagiert der Verstand blitzschnell (schneller als die Körperchemie von dem Betroffenen wahrgenommen wird) und bietet zu dem entsprechenden Gefühl ein Bild, einen Gedanken an. Dieser Mechanismus ist wahllos, d.h. der betroffene Mensch hätte in diesem Gefühlszustand auch an seine vor 20 Jahren verstorbene und sehr geliebte Großmutter denken und ebenfalls in Tränen ausbrechen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch bevor der Mensch bemerkt, dass seine Körperchemie Traurigkeit „ausschüttet“, bewerkstelligt dieser Mechanismus also, dass Gedanken und Bilder im Kopf wahrgenommen und als Ursache der Traurigkeit angenommen werden. Das ist es, was die Mayas Illusion genannt haben! Unser Verstand ist die Illusion. Unser Verstand bläht sich auf und macht sich wichtig! Unser Verstand hat aber keine Autorität! Der Verstand wird auf eine goldene Empore gehoben und uns wird (von einschlägigen Forschern und Wissenschaftlern) weiß gemacht, dort gehöre er auch hin.</p>
<p>Das Denken ist nur die Begleitmusik zum eigentlichen Geschehen, das wussten schon die Mayas.</p>
<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
<h4>Das Denken</h4>
<p style="text-align: justify;">In der Antike zum Beispiel war das griechische Denken, dass die Welt ein großes Ordnungsgefüge ist. Ihr Denken bestand unter anderem aus der Frage nach dem Sein, aus der Frage im Bezug auf Alpha zu Omega, vom Werden und Vergehen und aus der Frage nach dem Bleibenden und dem Vergänglichen. Und das allgemein gültige, das Beständige hatte bei den Griechen der Antike und ihrem Denken immer Vorrang vor dem einzelnen Individuum.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also zu jeder Geschichtsepoche viel gedacht worden, so wie es ausschaut. Für den persönlichen Entscheidungsfindungsprozess ist der Verstand und somit das Denken jedoch kein verlässlicher Parameter. Das wird die Zukunft auch zeigen, da bin ich mir relativ sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Ihrem Verstand können Sie sich beliebige Situationen ausdenken und vorstellen, stimmt´s? Es kommt ein wenig darauf an, wie viel Phantasie Sie sich trauen anzuwenden. Im Verstand kann alles herbei gezaubert werden und eine Zeitreisemaschine ist er auch gleich noch. Probieren Sie´s aus! Lassen Sie in Ihrem Verstand ein historisches Filmchen entstehen. Die Tempelritter im Kampf mit dem Klerus, um nur einen Vorschlag zu nennen. Oder ein Filmchen im Hier-und-Jetzt, stellen Sie sich vor, wie sie die Sporttasche packen und sich auf das Fahrrad schwingen, um ins Fitness Studio zu fahren. Alles ist möglich! Und ein Ausflug in die Zukunft, ebenfalls kein Problem für Ihren Verstand. Es werde wunderbare Bilder geliefert, wie es ausschauen wird, Ihr zukünftiges Häuschen am Waldrand in einer autarken Dorfgemeinschaft. Ach, wie lange haben Sie darauf gewartet! Und nun ist der Traum wahr…</p>
<p>Das Denken bringt keinerlei Gewissheit!</p>
<h4>Möglichkeiten des Verstandes</h4>
<p style="text-align: justify;">Viele spirituellen und esoterischen Lehren der Neuzeit propagieren, dass sich Gedanken manifestieren. Dem Verstand fehlt dazu allerdings die Kraft. Er hat andere Qualitäten. Er kann in Aktion treten, sobald der Menschen eine Entscheidung getroffen hat. Entscheidungen werden ausschließlich auf körperlicher Ebene getroffen. Zusammenfassend und an dieser Stelle erst einmal oberflächlich formuliert, müssen korrekte Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden, wobei es an dieser Stelle auch noch Differenzierungen gibt. Dazu an anderer Stelle einmal mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Menschen nicht so häufig frustriert sind, wenn ihre Ideen, Konzepte und Vorstellungen nicht umgesetzt werden, kann ich diesen Weg der „Realitätsgestaltung“ nur wärmstens empfehlen; zuerst eine klare Entscheidung für etwas, auf der körperlichen Ebene treffen und dann dem Verstand seine Möglichkeiten ausleben lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Haben Sie sich beispielsweise für einen Umzug an einen bestimmten Ort entschieden, dann kann Ihr Verstand anfangen zu planen. Er kann die Termine in eine logische Reihenfolge bringen, die Details in Form von Kommunikation anderen Menschen mitteilen, er kann das neue Zuhause aufgrund der Abmessungen einteilen und Quellen für bestimmte Möbel recherchieren, das alles sollte er ausgiebig tun, denn der Verstand liebt es beschäftigt zu sein.</p>
<h4>Angst</h4>
<p style="text-align: justify;">Im Verstand wohnen auch die mentalen Sorgen von uns Menschen. Die Angst zum Beispiel, etwas nicht zu wissen, oder es nicht erklären zu können. Oft geht Kommunikation zwischen zwei Menschen schief und das hängt mit dieser mentalen Angst zusammen und bringt Probleme in Beziehungen. Sorgen darüber, für andere Menschen verwirrt zu wirken, weil etwas nicht klar kommuniziert werden kann führt dazu, dass wir unsere Ideen und unser Wissen nicht unter die Leute bringen können und das wiederum führt zur Frustration.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles kann Menschen dazu bringen, sich abzuschotten vor den Wirrnissen dieser Welt, weil ihnen diese Angst angst macht….</p>
<p>quod mens videt vocat &#8211; Der Verstand sieht was er sehen will!</p>
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		<title>Angst essen Seele auf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2014 14:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[In dem gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder steht ein Magengeschwür des männlichen Hauptdarstellers, dem Marokkaner Ali im Mittelpunkt. Zu viele unglückliche Verstrickungen in seinem Leben sind ihm auf den Magen geschlagen. Der Magen, das Organ, das zuständig ist für den Ausdruck von zu wenig Selbstvertrauen, für festhalten von Emotionen und Gedanken. Kann der Mensch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dem gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder steht ein Magengeschwür des männlichen Hauptdarstellers, dem Marokkaner Ali im Mittelpunkt. Zu viele unglückliche Verstrickungen in seinem Leben sind ihm auf den Magen geschlagen. Der Magen, das Organ, das zuständig ist für den Ausdruck von zu wenig Selbstvertrauen, für festhalten von Emotionen und Gedanken. Kann der Mensch nur schwer etwas verarbeiten und fühlt sich aufgrund fehlenden Vertrauens unsicher, liegt einem das wie ein Stein im Magen und äußert sich irgendwann in Form von Krankheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-839"></span></p>
<h4>Die emotionale Verarbeitung</h4>
<p style="text-align: justify;">Bereits als Kind prägen wir aufgrund von fehlender Geborgenheit und Nähe unser biologisches System mit angstvollen Denk- und Fühlweisen. Sie sorgen oft ein Leben lang dafür, dass sich ein Mensch neuen Eindrücken, neuen Informationen, die auf ihn zukommen wollen verschließt. Er hat kein Vertrauen dafür entwickeln können und ohne Vertrauen fühlt er sich unsicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Magen symbolisiert das emotionale Verarbeitungszentrum und steht aus diesem Grund im Mittelpunkt, wenn es darum geht, den eigenen Bewusstwerdungsprozess voran zu bringen. Ziel jeglichen Lebens ist schließlich die Weiterentwicklung. Die Spezies, die das nicht tut, wird erfahrungsgemäß irgendwann aussterben. Die Dinosaurier sind wohl ein solches Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gehirn ist nicht, wie von der Wissenschaft angenommen der Gedanken- und Wissensspeicher, sondern die Informations- und Schaltzentrale für die Zeit in der sich die Seele im Körper befindet. Das heißt durch Aufnahme von neuen Informationen, Impulsen entstehen neue Gedanken, daraus wiederum entsteht eine veränderte emotionale Befindlichkeit.</p>
<p style="text-align: center;">Nicht die Arbeit bringt einen Menschen um; es sind die Sorgen. Arbeit ist gesund; man kann einen Menschen nur sehr schwer überlasten. Sorgen sind der Rost auf der Klinge. Es ist nicht die Bewegung, die eine Maschine ruiniert, sondern die Reibung. Henry Ward Beecher</p>
<h4 style="text-align: justify;">Notfallreaktionen sind nicht mehr zeitgemäß</h4>
<p style="text-align: justify;">In unserem Kopf und damit auch in unserem Körper laufen aufgrund von sorgenvollen Gedanken andauernd Stressreaktionen ab. Zum Teil mahlt sich der Mensch die abstraktesten Abläufe und Gefühle aus und sucht für die Bewältigung dieser Probleme unbewusst nach bereits gemachten Erfahrungen, die damit kompatibel sein könnten. Bereits gemachte Erfahrungen geben dem Menschen die Sicherheit, mit den Schreckensszenarien, die er sich ausgemalt hat, umgehen zu können. Findet er keine passenden Erfahrungen verliert er das Vertrauen, wird unsicher und entwickelt inneren Stress. Das ist zumindest das, was auf tiefster unterbewusster Ebene abläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Notfallreaktion ist uralt, bestimmte Bereiche in unserem Gehirn sind dafür zuständig. Je unflexibler die Programme eines Menschen sind und je weniger er in der Lage ist, neue Verschaltungen in seinem Gehirn anzulegen, wenn seine Lebensumstände sich verändern, umso schwerer tut er sich. Besonders in der heutigen Zeit, der schnellen Veränderungen in allen Lebensbereichen. In der Fachsprache nennt man diese uralte Notfallreaktion, die bei vielen von uns noch sehr ausgeprägt ist, eine neuroindokrine Stressreaktion.</p>
<p style="text-align: justify;">Über diese Phase soll der moderne Mensch von heute nun hinauswachsen. Er darf lernen von der Notfallreaktion auf Bewusstwerdungsreaktion umzustellen. Das bedeutet wir müssen ein Programm installieren, dass die Angst kontrollierbar macht.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Ein Update braucht der Mensch</h4>
<p>Eine revolutionäre Entwicklung findet gerade vor unser Aller Augen statt. Nur die jeweilige Interpretation des einzelnen Menschen selbst,  kann die Zeit in der wir leben fantastisch erscheinen lassen oder den blanken Horror bedeuten. <em>Angst essen Seele auf!</em></p>
<p>Wir haben kollektiv erstmalig in der Geschichte der Menschheit die Möglichkeit, uns um die tiefere Bedeutung des Lebens zu kümmern. Wir haben kollektiv erstmalig die Möglichkeit in unserem Bewusstsein, in unseren Verhaltensweise zu wachsen und zu gedeihen &#8211; Sinn jeglichen Lebens auf diesem Planeten.</p>
<p>Alle biologischen Systeme versuchen mit allen Mitteln die Harmonie im System wieder herzustellen, sollte diese in ein Ungleichgewicht gefallen sein. Entweder wird die alte Harmonie angestrebt, wenn das nicht möglich ist, wird sich Harmonie nach einer neuen Ordnung einstellen. Deshalb kann alles was lebendig ist, nie so bleiben wie es ist, weder der Mensch, noch die Natur, noch eine Gesellschaft.</p>
<p>Die Menschheit hat unendlich viel Zeit damit verbracht, Macht aufeinander auszuüben, Kriege zu führen und Angst und Schrecken zu verbreiten. Diese Matrix stürzt nicht plötzlich ein wie ein Kartenhaus. Je mehr Menschen allerdings anfangen sich für die Erreichung ihrer inneren Freiheit durch neues Denken und neues Fühlen entscheiden, umso mehr wird das Kartenhaus anfangen zu wackeln.</p>
<p>Fangen wir also an, neue Programme, die die Angst in uns kontrollierbar machen bei uns zu installieren und erweitern wir so unser Bewusstsein.</p>
<p>Je mehr Menschen eintauchen in das Verständnis um  Mikrokosmos und Makrokosmos und sich die dort entdeckten Phänomene in ihrem täglichen Leben  zu Nutze machen, umso wackeliger wird das Kartenhaus.</p>
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